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Teil1 Teil2 Teil3

hau, hau, hau! da war ihnen wohl das alte problem unterlaufen. zwar hatten sie sich bei ihrem witz nicht todgefreud, dafür aber der motor ihres XCT 3000. also brachten sie den leichnam ins TRIO (eine der discotheken des gogo-parcs) und setzten ihn da auf einen stuhl. weil ihm da alle sowie so ähnlich sahen fiel es keinem auf. entweder waren sie totenbleich des alters wegen, oder sie hatten vom vielen liegen auf dem asi-toaster eine ähnliche hautfarbe wie der motor. danach verpissten sie trottel-arsch und asi-fresse. sie latschten zum hafen weil jetzt eines jeden fisherman's friend seien wollten. Nachdem ihnen da eine mädchen-gang die jacken geklaut hatte, pfurzten sie sich gegenseitig ins gesicht damit ihnen nicht kalt wurde. Es fing an zu regnen. Leichter hagel deutete sich an. Plötzlich, hörten sie ein brüllen (die angehängte datei ist jetzt abzuspielen) und bumbumzila erhob sich mit fast majestätischer anmut aus dem meer. "Willst du mein freund sein?" fragte asi-fresse "der trottel neben mir is nämlich nen arsch" doch weder bumbumzila noch trottel-arsch konnten das hören. Der regen war einfach zu laut. "Guck mal" rief trottel-arsch "bumbumzila is ja schwanger! Komm, wir machen ihre kinder tod damit sie nicht die weltherrschaft übernehmen"

Version 1 (Mista B):
"scheiß idee. Warum sollen wir die men-n-n-nnnschheit retten. Die menschh-h-h-hhhh-hhh-heit hat für uns auch noch nie etwas getan" "stimmt. gehen wir". Ganz urplötzlich tauchten special agent mully und special agent scully auf. Sie fragten wo bumbumzila sei und t-a und a-f sagten da wo's schön is. Mully und scully bedankten sich und sagten daß sie wüßten wo der zwölfeckige knopf mit punkten drauf sei. Leider war ihnen von den gleichen ausserirdischen die auch mully's mother entführt hatte die karte gestohlen worden so das sie keinen beweis hatten, nicht wußten wo der zwölfeckige knopf mit punkten drauf war, und mully scully auch dieses mal nicht geküsst hat. Wenn trottel-arsch und asi-fresse aber nach australien zum eyasrock fahren würden, indem die ausserirdischen bestimmt alles versteckt haben, hätten sie bestimmt erfolg. (ausserdem kommt bumbumzila auch sicherlich als letztes da hin, weil es da so staubig ist). Als mully und scully dann noch fragten ob sie die leiche im gogo-parc auf dem gewissen hätten, sagten sie "nein, das waren ausserirdische" "ach so!" sagten mully. Obwohl scully da so ihre zweifel hatte, zogen sie ab um rumzuknutschen. Nartürlich nur wenn kein unglücklicher zufall sie davon abhält. Wie zum beispiel daß bumbumzila von europäern entführt wird oder so.

Version 2 (Sherlock):
"och nööö! das ist mir jetzt aber nen bißchen zu gefährlich, du. ich geh lieber." also gingen sie weg. nach nur 2 minuten trafen sie auf ein seltsames wesen. als sie es ansprachen, fing es wie wild an zu schreien und die gigantische nase blähte sich zur zerstörerischsten bio-waffe des universums (soweit asi-fresse und trottelarsch das beurteilen konnten) auf. als sie das sahen, kam ihnen eine idee. "hey, fatal-nose! (denn so hieß er nach dem namensschild, dass ihm mit einem tacker auf die stirn getackern war und welches er nicht abmachen konnte, da seine arme zu kurz waren um an seine nasenspitze zu packen. außerdem lag es ja eh nahe, da er ja eine jeans von fatal anhatte) bitte hilf uns!" "na gut. aber bitte nennt mich nicht fatal nose, caus' of das ist nicht mein echter name! grundsätzlich stimmts ja, dass ich nen kolben habe, allerdings habe ich nach dreistündiger betrachtung im spiegel beschlossen, dass der durchaus noch als ideal standard-nase durchgeht. ich selber nenne mich lieber ADB, was soviel heißt wie Außergewöhnlicher Diplom Bauer." "na gut, diplom-bauer! jetzt mach mal, dass du klar kommst! hier geht nämlich gleich die welt unter, wenn du nicht bald mal ne ladung abschießt!" "nö, will ich nicht. außerdem hab ich meine DüsenFlugÜbung noch nicht fertig. deshalb hab ich heute nachmittag keine zeit zum spielen." da asi-fresse und trottel-arsch auch keinen bock mehr hatten, gingen sie weiter, denn schließlich wollten sie ja auch nicht die welt retten - das war ja supermans job, und es gab ja auch so genug arbeitslose menschen - sondern waren ja immer noch auf der suche nach dem mysteriösen und fantastischen zwölfeckigen knopf mit punkten drauf. doch plötzlich, so zu sagen ohne vorwarnung, kam ein zirka ein meter fünfundsiebzig großer junger mann mit einer total beschissenen 70er-jahre frisur und nem seltsamen stück metall in der hand, aus dem ein grüner lichtstrahl kam, von oben angeflogen und fing an, asi-fresse und trottel-arsch vollzulabern:
Ene mene muh,
dem Bauern fehlt 'ne Kuh!
Wer hat sie bloß gestohl'n?
Und zockt jetzt ab die Kohl'n?
War es der Eisenhans,
mit seinem langen Arm?
Wer ist darin verstrickt?
Wer hat mit wem zusammengearbeitet?
Ist ja auch egal,
denn ich steh' hier am Pfahl
und baue Poesie.
Die ist so gut wie nie!
Wann kommt bloß der Gedanke?
An Anke?
Die hat die Kuh geklaut
und mir den Tag versaut!
Denn ohne diese Kuh
find ich niemals meine Ruh!
Mein Denken ist nur Pampe,
ich schieß die tot, die Schlampe.
Sonst muß ich weiter dichten,
worauf ich kann verzichten!
Und jeder andre mit,
ich schreib ja auch nur shit!
Ich hör jetzt einfach auf!
Ende.

ich heiße luke,
das ist kein trug!
und wenn ich auch ein rädlein schlug,
so bin ich klug:
ich fahre zug,
denn das ist umweltfreundlicher!

asi-fresse und trottel-arsch guckten sich nur verständnislos an. "ja, ja! möge die macht mit dir sein, die dummheit aus deinem kopf zu verbannen, armer irrer! "hey, hüte deine zunge, unwürdiger! ich bin lord luke, sohn des lord helmchen, dem schreckleinchen! und jetzt sag die magische formel der helmchen, oder du seist des todes!"...

Na gut. "Wir ficken bis der notarzt kommt und singen bumsfalara, bumsfalara". das war richtig. gehabt euch wohl. asi und arsch gingen also weiter und kamen zu einem großen tor, das gülden schimmerte. sie gingen hindurch und fanden sich auf vagina wieder. als ihnen nur nacke frauen mit dem herz am rechten flecke entgegen kamen, war alles klar.(nicht zu verwechseln mit verengina wo auch alle frauen nackt sind) dies musste die insel der strotzenden amazonen sein, von denen die seefahrer aus ihren kindertagen immer erzählten. nartürlich erst nach dem sie dem ganzen monatslohn versoffen hatten.
dann kam ihnen ein mann entgegen der mit seinem seltsamen erscheinungsbild die aufmerksamkeit der beiden auf sich lenkte. schon allein dadurch, dass er ein mann war. er hatte langes, in alle himmelsrichtungen verteiltes, haar und trug allerlei abzeichen wie einen merzedesstern mit nem zusätzlichen strich in der mitte und so seltsame blätter hatte er auch dabei. jupp, das musste ein kiffer sein. vieleicht kann er uns trotzdem etwas über diesen seltsamen ort berichten dachten asi und arsch.
der kerl sang den alten schlagerhit von rex gulido:" siebzehn jahr, blondes haar". als er die beiden dann erblickte, schrie er: nein papa. ich hab den käse nicht gestohlen. schlag mi net". und er rannte davon. davon insperiert rissen sich asi und arsch die hosen runter und ornarnierten unter animalischem grunzen. dann spritzten sie sich gegenseitig ins gesicht uns asi sagte zu arsch:"hmm, deine wichse schmeckt heute anders als sonst. du solltest zum arzt gehen." " kein wunder. ich hab gestern viele erdbeeren gegessen, deshalb schmeckt es anders. ich brauch nicht zum arzt." jetzt wiederholten sie das ganze noch 3 - 4 mal. dann sang asi "das lied vom wichseneden asi":
ich wichse wenn ichs nötig hab,
die leute sind mir egal,
und hängt mein pillermann nur schlapp,
so ist's mir eine qual.
ich wichse früh und wichse spät,
solang arsch schlucken kann,
und wenn mir mal der saft ausgeht,
dann wart ich kurz, - und fang von vorne an.

...weil's so toll auch nicht war, gingen sie weg. auf dem weg-weg (weck-weeg) fanden sie ein altes pergament mit der aufschrift: "jojojohhhhjo! jojo!" weil sie sich darunter irgendwie nix vorstellen konnten, machten sie sich daran, die hieroglyphen aus längst vergangenen tagen zu entschlüsseln, denn, schließlich, dachten sie sich, sind wir ja auf der beschwerlichen suche nach dem zwölfeckigen knopf mit punkten drauf (was manche schon mal zu vergessen belieben), und da kann uns so eine alte schrift schon helfen, das feuer anzukriegen. nach zweiwöchiger genauester analyse der verschiedenen schriftzeichen schafften sie es dann endlich das buch mit der aufschrift "wörterbuch" als solches zu identifizieren, mit dessen hilfe sie den text dann in drei minuten übersetzt hatten und den folgenden text als das verschollene mail des s.h. erkannt hatten:


hi!
ich wollte es nicht, nein wirklich nicht, aber ich muß! jetzt muß ich. ich kann einfach nicht mehr anders. ich muß! auch wenn ich es nicht will. ich muß. ich überprüfte nämlich wiedermal meinen mailkasten, und was mußte ich sehen? kein mail mußte ich sehen! dabei erwarte ich doch voller spannung das mail, welches die geschichte der suche nach dem zwölfeckigen knopf mit punkten drauf weiterführt. doch aus irgendeinem grund kommt der verfasser dieser mit spannung und ungeduld erwarteten fortsetztung nicht aus dem popo. deshalb muß ich jetzt. ich muß dieses mail jetzt schreiben. denn wie soll ich sonst meine unzufriedenheit über diesen tatbestand ausdrücken, wenn nicht über diesen zwar sehr unpersönlichen, dafür besonders sicheren und direkten weg? hätte ich den verfasser ansprechen sollen? persönlich? direkt ins gesicht sagen sollen: hey! kann es sein? hätte ich das tun sollen? ja, hätte ich. habe ich auch. ohne erfolg. ohne kleinsten erfolg. ganz ohne. deshalb muß ich jetzt. und keiner kann mich abhalten. ich muß. und warum? werden manche leute möglicherweise fragen, doch die antwort ist leicht: weil. weil ich muß. weil ich den fortbestand der geschichte sichern muß. denn die geschichte muß fortgeführt werden. sie muß. hast du mein nasenmail gekricht? meine armee der nasen? den sturmtrupp? die bezwinger des tempomats? o, welch freude überkam mich, als ich sie fand. ich kann meine gefühle nicht ausdrücken, ich kann es nicht. nein, ich kann es nicht. es
war so überwältigend. so intensiv. so berauschend. so unbeschreiblich. doch nicht alles ist unbeschreiblich. dinge gibt's, die sind beschreiblich. sogar schreibbar! fortsetzungen zum beispiel. nur so als beispiel. willkürlich erwählt, und doch traf ich diese wahl nicht ganz ohne grund. nicht völlig ohne intention. nicht völlig. doch ich will es anders schreiben: das gleichnis vom mond und frau holle eines tages kam frau holle zum mond und sagte, es würde bald schneien. da fing der mond an zu lachen und packte sich an den fuß. warum packst du dir an den fuß? fragte frau holle. weil ich da eine warze habe, antwortete der mond. was hat das mit dem schnee, den ich dir angekündigt habe, zu tun? fragte frau holle. nichts, sagte der mond. warum sagst du mir das dann? fragte frau holle. weil du mich gefragt hast, sagte der mond. und warum hast du gelacht? fragte frau holle. weil du so blöd aussiehst, sagte der mond. und was sagst du zu dem schnee, den ich dir angekündigt habe? fragte frau holle. toll, sagte der mond. wie, toll? fragte frau holle. na, toll. sagte der mond. ach so, sagte frau holle. ich hoffe, ich konnte dir durch dieses gleichnis den wahren bewegrund für dieses mail näherbringen. ich erwarte in kürze das antwortmail.


sie überlegten sich, dass dieses uralte schriftstück wohl unendlich wertvoll sein müßte und stellten sich vor, was sie mit dem ganzen geld, das sie durch den verkauf an ein berühmtes museuum erhalten würden, alles machen könnten. außerdem planten sie, ein buch über die abenteuerliche und äußerst gefährliche suche nach diesem pergament zu schreiben, in dem genauestens beschrieben werden sollte, wie sie den dreiköpfigen drachen getötet hatten und wie sie die gewaltige armee der zehn meter großen zyklopen vernichten geschlagen hatten. danach wurde ihnen kalt und sie machten sich ein feuer.

. Nun war es so warm und gemütlich, daß sie beide sogleich einschliefen. wohl von dem unbändigen verlangen den zwölfeckigen Knopf mit punkten drauf zu finden herbeigerufen, erschien asi eine gute schöne Fee, und Arsch eine gute häßliche Fee. die häßliche Fee meinte: "du bist ein Arsch, dir helf ich nicht! bll!" und Arsch schlief weiter. die gute schöne Fee dagegen meinte: "the winner looses. und da du kein winner bist, sollst du auch nicht loosen. ich werde dir, wenn dies dein unbändiger Wunsch ist, helfen denn zwölfeckigen Knopf mit punkten drauf zu finden." "cool" meinte asi. "bist du denn auch bereit für die lange reise? viele gefahren werden auf deinem weg zur Erleuchtung auf dich warten." "und da asi von Natur aus ein Angsthase war, meinte er: "och nö, dann lieber doch nicht!" da wurde die Fee zornig und brüllte: "JA ICH GLAUB ES HACKT!!! glaubst du ich mach den weiten weg von feecity hierher für nichts und wieder nichts??? nur weil du feige Sau keinen Bock hast??? nix! ich zauber dich jetzt mit meinem Superdupazauberstab nach Outworld und da wird du gefälligst den vorbestimmten weg gehen, klar? ach ja, und sag "huse puh schubidu" sonst kümmert sich gleich mal die gute häßliche Fee um dich!!!" da asi keinen anderen Ausweg sah sagte er huse puh schubidu und reincarnierte in einem jungen Mann aus einem der Dörfer auf Outworld, der zufällig asi2 hieß.
Als er von zu Hause fortging, war sich asi2 absolut sicher das Richtige zu tun. Natürlich, seine Freunde und seine Familie vermißte er schon, aber er konnte den süßlichen Duft dieser scheinheiligen Idylle einfach nicht mehr länger ertragen. Er mußte raus. Raus aus diesem kleinbürgerlichen, spießigen Dorf wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagten. Nach zwei Tagen Fußmarsch, enthüllte sich dann endlich Awelon aus ihrem eigenem beißenden Rauch. Unzählige Geschichten schon hatte er über dies stinkende Rattenloch von der fast dreißigfachen Größe seines Heimatorts zu Ohren bekommen, aber was er hier erblicken mußte sprengte sämtliche Ketten die seinen Horizont bis zum heutigen Tage gefesselt hatten. Der Wind wehte den fauligen Gestank von Übel und körperlichen Leid schon zu asi2, als er noch gut eine Meile von den Stadttoren der brodelnden Metropole entfernt war. Die Stadt war keine steinerne Hochburg, nicht aus Ziegel und Zement errichtet, sondern ein organischer Haufen Lehm, ein verdorbenes, pochendes Herz. Die Bewohner stachen ihre Behausungen aus dem unfruchtbaren Boden, und war ein Jahr vergangen, war die Hütte wieder zu triefendem Torf zerfallen und mußte neu errichtet werden. Viele Glücksritter, ob arm ob reich, ob Dirne oder Edelmann, konnten dem bitteren Ruf Awelons nicht widerstehen und hatten neue Hütten und Höhlen errichtet, so daß sich die Stadt ausbreitete wie ein wild wucherndes Krebsgeschwür. asi2 schritt vorsichtig auf die geöffneten Stadttore zu und bemühte sich den Gestank des Verderbens, der zärtlich seine Nüstern umspielte, zu ignorieren. Sein langer Kopf drehte sich auf seinem sehnigen Hals und sondierte die Umgebung. Gestank. Schreie. Menschenmassen schlurften durch die urbanen Arterien, Dirnen boten ihre Körper am hellichten Tag für einen Kanten Brot. Es war kein Wunder, daß die Menschen, die im stadtgewordenen Dreck lebten, auch ihre Seele im Schlamm wälzten. Ein leichter Hauch von Zweifel legte sich über asi2, der jedoch ebenso schnell wieder verschwand wie er gekommen war. Dies war das wahre Leben und es pulsierte so stark, daß vor ihm schon hunderte den Schritt in diese neue Welt gewagt hatten. Die Spuren jener Vergangenen führten vorbei an Kadavern die hier, ob Mensch oder Tier, nicht begraben wurden sondern direkt im Stadtzentrum westen. Dort waren auch die Handlanger derer, die verstanden das Unglück der Anderen für sich auszunutzen, in Geschäfte verwickelt waren. Sie waren auf der Suche nach frischen Dronen aus denen der Tatendrang nur so hervorquoll und die absolut unverbraucht waren. Ganz urplötzlich hörte asi2 ein leises Zischen aus dem Keuchen, Stöhnen, Ächzen und Jammern seiner Umgebung heraus, als wenn ein scharfer Gegenstand die Luft mit hoher Geschwindigkeit zerschnitt. Ohne wirklich zu überlegen, sondern eher aus einem Reflex heraus warf sich asi2 in den feuchtwarmen Lehm und sah nur noch wie eine Axt über seinen Kopf hinweg im Mark eines Abseitsstehenden versank. asi2 sprang wieder auf und erblickte hinter sich eine kleine grinsende Gestalt, die gerade zu überlegen schien ob sie nun die Axt dort lassen sollte wo sie war oder ob er sich das gute Stück lieber wiederholen sollte, denn schließlich hatte es auch sie einiges gekostet. asi2's erster Gedanke war den Mann aufzuhalten der ihn beinah gerade getötet hätte, aber das war gar nicht nötig. Dieser bewegte sich schon freiwillig, und das völlig ohne schlechtes Gewissen, auf asi2 zu. "Du hast gute Reflexe. Komm mit und Du wirst Dich bei meinem Herren verdingen können." asi2 war fassungslos. Gerade noch hätte ihn dieser Mann fast umgebracht und jetzt lud er ihn freundschaftlich ein, in die Dienste seines Herren zu treten. Langsam zwar, doch kontinuierlich immer stärker werdend, gewann seine cholerische Ader die Überhand. Pech für den kleinen Grinsenden, denn asi2 stürzte sich auf den Leichnam des Mannes den die Axt getroffen hatte und entriß sie seinen noch warmen Organen und Nervensträngen die der Lebenssaft gerade erst verlassen hatte. Damit rannte er auf den überraschten, jetzt nicht mehr grinsenden Kobold , zu und durchschlug ihm mit einem präzisen Hieb den rechten Arm. Ein lauter Schrei drang nur wenige Meter weit bis er sich mit denen, welche die Stadt permanent hervorbrachte vermischte und somit nicht mehr auszumachen war. Der Versuch einer Gegenwehr des Niedergestreckten wurde sofort durch den nächsten, vernichtenden Schlag in den Schädel vereitelt. Als asi2 wieder aufsah, hatte anscheinend keiner der Umherstehenden etwas bemerkt. Und nicht nur das: Auch die Leiche der erschlagenen Kreatur schien keinen der Passanten wesentlich zu stören. Was mußte das für ein Ort sein, an dem Mord- und Totschlag zum Tagesgeschäft wurden, ja, eine Normalität darstellten? Seufzend ließ asi2 von dem Getöteten ab. Wundervoll. Noch nicht mal eine Stunde in der Stadt, und schon ein Lebewesen auf dem Gewissen. Er sollte sich eine Kerbe in die Axt machen. Prüfend wog er die schartige Nahkampwaffe, an der noch immer einige Fetzen Gedärm wie mißgestaltete Würmer hingen, in der Hand. Eine gute Waffe, nein, eine exzellente Waffe. Die Macht dieses Instruments hatte asi2 in dem Kampf unter Beweis gestellt, aber auch das geringe Gewicht verblüffte. In Gedanken verloren reinigte asi2 mit einem Lumpen das Metall und schob sich die Axt unter den Gürtel. Er blickte sich um. Keiner der Marktbesucher schien sich an der Fledderung des Fremden zu stören. Um so besser. asi2 warf einen letzten Blick auf den Kadaver zurück. Was hatte der Kobold wohl gemeint, als er das Angebot gemacht hatte, sich für seinen Herren zu verdingen? Wer waren seine Herren? Und was war unter 'verdingen' zu verstehen? Fragen über Fragen, und keiner würde asi2 Antwort geben können. Verdammt, er hatte den Kleinen doch zu voreilig in zwei Teile gespalten. Aber - vielleicht gab ja die Axt ein paar Antworten? Zögernd zog asi2 die Waffe wieder hervor und untersuchte sie genau. Da! Eine Gravour. "Fletchers' Waffen. Dorkinroad, Awelon". Aha, der Waffenschmied war also hier in der Stadt ansässig. Grund genug, Fletcher einen Besuch abzustatten und nach seiner Kundschaft auszufragen. Und wenn der gute Mann nicht singen würde, müßte man eben etwas nachhelfen. Vielleicht, asi2 strich prüfend über die Oberfläche der Axt, würde man den Schmied mit seinen eigenen Waffen schlagen müssen. Nun breit grinsend, rammte asi2 die Axt wieder unter seinen Gürtel und verschwand in der Menschenmenge. Kurze Zeit später betrat eine Gruppe junger, gut gebauter Männer den Platz an dem noch vor wenigen Minuten die Blutrunst geherrscht hatte. Mit, für diese Stadt, ungewöhnlichem Interesse nahmen die Männer den Leichnam nicht nur wahr, sondern untersuchten ihn regelrecht. Nach einem kurzen Gespräch mit einem der Passanten das, wenn man sich das furchterfüllte Gesicht des Mannes ansah, wohl er einem Verhör unter Androhung der Folter glich, verschwanden auch diese Männer wieder in der Menschenmenge. Sie hatten asi2's Spur gewittert. asi2 dagegen fühlte sich relativ wohl. Klar, war es nicht das Gefühl von Sicherheit das er zu Hause immer empfunden hatte, war er doch immer noch mit Adrenalin vollgepumpt, aber er liebte dieses Gefühl. Plötzlich war er bei Fletchers' Laden. Das Geschäft sah, im Verhältnis zum restlichen Awelon, ganz passabel aus und als er kaum richtig eingetreten war kam auch schon der Besitzer auf asi2 zu. Ein seltsamer Typ war das. Von der Natur nicht gerade bevorzugt, aber in sehr eleganten Kleidern und ganz bestimmt nicht einfältig.

 

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